Michael ist eigentlich kein Mensch, der Dinge aufschiebt — außer bei einer Sache. Vierundvierzig Jahre alt, Ingenieur bei einem mittelständischen Unternehmen in Stuttgart, die Art von organisiertem Menschen, der seine Rechnungen noch am selben Tag bezahlt, an dem sie ankommen. Aber wenn er diese Geschichte erzählt, gibt er mit einem unbehaglichen Lachen etwas zu: „Meine Steuererklärung habe ich immer bis Juli liegen lassen. Jedes Jahr."
Es lag nicht daran, dass ihm das Geld egal war. Die Formulare überforderten ihn einfach. „Ich öffnete ELSTER, sah all diese Felder und hatte das Gefühl, jeden Moment einen Fehler zu machen, für den mich das Finanzamt anrufen würde. Also trug ich einfach das Nötigste ein, zahlte, was verlangt wurde, und fertig. Ich habe nie nachgeprüft, ob ich Geld liegen ließ."
Jahrelang ging er davon aus, die einzige Alternative sei, jemanden zu beauftragen — entweder einen Lohnsteuerhilfeverein (für Angestellte und Rentner, mit einem Jahresbeitrag von etwa 150 Euro) oder, bei komplizierteren Fällen, einen Steuerberater, dessen Honorare deutlich höher ausfallen können. Für jemanden mit Angestelltengehalt und scheinbar wenigen Absetzmöglichkeiten wirkten selbst die 150 Euro im Jahr wie eine schwer zu rechtfertigende Ausgabe. „Ein Kollege im Büro zahlt fast 400 Euro im Jahr für seinen Steuerberater. Ich dachte immer: So kompliziert ist meine Situation nicht."
Was er ebenfalls nicht wusste: Wer in Deutschland eine Steuererklärung abgibt, bekommt im Schnitt rund 1.240 Euro vom Finanzamt zurück. „Das habe ich nie überprüft. Ich bin einfach davon ausgegangen, wenn ich zahlen muss, zahle ich, und damit hat es sich. Es kam mir gar nicht in den Sinn, dass ich Geld liegen lassen könnte."
„Das Problem war nie, dass meine Steuererklärung kompliziert war. Das Problem war, dass ich die Formulare nicht gut genug verstand, um zu wissen, was mir entging."
Alles änderte sich, als ein anderer Ingenieur aus seinem Team, der ebenfalls einige Tage im Homeoffice arbeitet, beiläufig erwähnte, er habe letztes Jahr fast 600 Euro zurückbekommen — nur weil er sein Homeoffice korrekt angegeben und einige haushaltsnahe Dienstleistungen abgesetzt hatte, von denen Michael gar nicht wusste, dass sie absetzbar waren. „Ich fragte ihn, woher er das alles wusste. Er sagte, er wisse es gar nicht selbst — er folge einfach einem Buch, Zeile für Zeile, wie einer Anleitung."
Michael suchte und stieß auf dasselbe, worauf wahrscheinlich jeder stoßen würde: Dutzende Steuerratgeber auf dem Markt, die meisten generisch, manche veraltet, viele geschrieben für Leute, die sich schon auskennen. „Ich hatte keine Möglichkeit zu wissen, welcher sich lohnt. Also fragte ich meinen Kollegen direkt, welchen er benutzt."
Die Antwort war die Anleitung zur Einkommensteuererklärung 2025 aus dem Schäffer-Poeschel Verlag — ein Werk mit über 760 Seiten, das im Unterschied zu anderen Ratgebern nicht von externen Autoren geschrieben wurde, die das Gesetz interpretieren, sondern von vier Finanzbeamten mit jahrzehntelanger Erfahrung in der deutschen Steuerverwaltung. Zwei von ihnen wirkten sogar direkt an der Gestaltung der offiziellen Formulare mit, die Millionen Deutsche jedes Jahr ausfüllen.
Geschrieben von denen, die die Formulare gestalten
Robert Engert, Winfried Simon, Frank Ulbrich und Carsten Reichardt arbeiten oder arbeiteten bei regionalen deutschen Finanzbehörden, und mehrere von ihnen waren Teil der Gremien, die den Inhalt der Steuerformulare festlegen.
„Was mich überzeugt hat, war nicht nur, wer es geschrieben hat. Es war, dass das Buch genau der Reihenfolge der offiziellen Formulare folgt, Feld für Feld. Man muss nicht raten, wo man nachschauen soll — man öffnet das Formular, öffnet das Buch, und dort steht die Erklärung genau zu dieser Zeile."
Was Michael wirklich überzeugte
- Autoren, die echte Finanzbeamte sind, nicht nur generische „Experten"
- Identischer Aufbau wie die offiziellen Formulare, Feld für Feld
- Aktualisiert mit den für 2026 geplanten Gesetzesänderungen
- Digitale Ergänzung myBook+ mit AfA-Rechner und Checklisten
- 4 Wochen Testphase, kostenlose Rückgabe ohne Angabe von Gründen
Michael beschreibt den Prozess als „langweilig, aber beruhigend" — nicht im schlechten Sinne. „Ich habe das Buch Formular für Formular durchgearbeitet. Als ich zum Abschnitt Homeoffice kam, gab es eine ganze Checkliste, was ich absetzen konnte und was nicht. Genauso bei haushaltsnahen Dienstleistungen — ich habe eine Putzhilfe, die alle zwei Wochen kommt, und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass das auch zählt."
Das Buch enthält außerdem ein eigenes Kapitel zu den Neuerungen des Steuerjahres 2025, einschließlich der Änderungen im Zusammenhang mit dem Investitionsförderprogramm und den für 2026 erwarteten Anpassungen — etwas, das Michael zufolge auf eigene Faust in Foren oder verstreuten Webseiten nur schwer zu finden gewesen wäre.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Autoren | 4 deutsche Finanzbeamte mit echter Erfahrung bei der Gestaltung von Formularen |
| Umfang | 764 Seiten, Schäffer-Poeschel Verlag |
| Aufbau | Folgt genau der Reihenfolge der offiziellen Formulare |
| Ergänzungen | myBook+ digital: AfA-Rechner, Checklisten, Referenztabellen |
| Aktualität | Enthält für 2026 geplante Gesetzesänderungen |
| Preis | 89,99 € (inkl. MwSt.), kostenloser Versand |
| Garantie | 4 Wochen Testphase mit kostenloser Rückgabe |
Michael gibt zu, dass ihm die Vorstellung, sich mit einem 764-seitigen Buch über Steuern hinzusetzen, anfangs wie Folter vorkam. „Klingt superlangweilig, ich weiß. Niemand wird beim Lesen über Formularfelder begeistert. Aber man muss es nicht von vorne bis hinten lesen — man geht direkt zu dem Abschnitt, der einen interessiert, wie bei einem Nachschlagewerk."
Was er am meisten schätzt, sagt er, ist nicht nur das Geld, das er zurückbekam, sondern zum ersten Mal zu verstehen, was mit seiner Steuererklärung tatsächlich passiert. „Als Angestellter wäre meine normale Option ein Lohnsteuerhilfeverein gewesen. Wenn die Situation komplizierter ist — Selbstständige, eigenes Gewerbe — dann braucht man wirklich einen Steuerberater. Und das ist völlig in Ordnung, viele Menschen brauchen das. Aber es ist ein Unterschied, ob man etwas delegiert, weil man keine Zeit hat, oder weil man keine Ahnung hat, was eigentlich passiert."
„Selbst wenn ich irgendwann einen Steuerberater beauftrage, möchte ich verstehen können, was er mir erklärt. Viele Leute unterschreiben einfach alles, weil ihnen der Kontext fehlt, um überhaupt etwas zu hinterfragen. Diese Person will ich nicht mehr sein."
Diesen Punkt erwähnt er mehrmals: Es geht nicht darum, den Profi zu ersetzen, sondern nicht mehr blind von ihm abhängig zu sein. „Schon die Grundlagen zu kennen, verändert die Beziehung zum eigenen Geld. Und ganz nebenbei findet man vielleicht eine absetzbare Ausgabe, die nicht einmal der eigene Berater gründlich geprüft hat — am Ende kennt niemand die eigene Situation besser als man selbst."
Am Ende rechnet Michael vor, dass er zwischen der Homeoffice-Absetzung und den haushaltsnahen Dienstleistungen deutlich mehr zurückbekam, als das Buch gekostet hat. „Es geht nicht darum, dass ich jetzt ein Steuerexperte bin. Es geht darum, dass ich vor dem Formular keine Angst mehr habe. Ich weiß genau, wo ich nachschauen muss, wenn ich eine Frage habe."
Es gibt sogar ein Detail, das Michael fast komisch fand, als er es entdeckte: Ausgaben für steuerfachliche Literatur, die beruflich genutzt wird, lassen sich meist selbst als absetzbare Kosten angeben. „Das gleiche Buch, das mir beim Steuersparen geholfen hat, kann man offenbar auch absetzen. Das fand ich den perfekten Abschluss."
Ein visuell veranlagter Leser erzählt, dass er das gedruckte Buch bevorzugt, um beim Ausfüllen der Formulare darin zu blättern, und dass er es bereits auch für das kommende Jahr bestellt hat.
Ein anderer Käufer hebt hervor, dass der gesamte Prozess, von der Bestellung bis zur Lieferung, ohne Probleme verlief.
Mehrere Leser erwähnen, dass sie es auch beruflich nutzen, nicht nur privat, wegen der detaillierten Erklärungen.
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Eignet es sich für jemanden ohne Vorkenntnisse im Steuerrecht?
Ja, das Buch folgt genau der Reihenfolge der offiziellen Formulare, mit ausführlichen Erklärungen in jedem Abschnitt — geeignet sowohl für Erstnutzer als auch für Fachleute.
Ersetzt es einen Steuerberater?
Für die meisten Steuererklärungen von Angestellten mit Standardsituationen kann es ausreichen. Bei komplexeren Fällen ist es weiterhin empfehlenswert, einen zertifizierten Berater zu konsultieren.
Was beinhaltet die digitale Ergänzung myBook+?
Kostenloser Zugang zu ergänzenden Tools wie einem AfA-Rechner, herunterladbaren Checklisten und aktualisierten Referenztabellen.
Kann man das Buch selbst von der Steuer absetzen?
Ausgaben für steuerfachliche Literatur, die beruflich genutzt wird, lassen sich meist als absetzbare Kosten angeben, auch bei kleineren Beträgen. Es lohnt sich, dies bei der Steuererklärung je nach individueller Situation zu prüfen.
Was passiert, wenn es mich nicht überzeugt?
Es gibt eine 4-wöchige Testphase, innerhalb der eine Rückgabe ohne Angabe von Gründen möglich ist.